Drei Leichtverletzte bei Zusammenstoß auf der B75
Beim Wenden an der Einmündung Fasanenstieg missachtete ein Volvo-Fahrer nach Polizeiangaben die Vorfahrt eines VW Lupo. Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Der linke Präsidentschaftskandidat Luiz Inácio Lula da Silva ist nach Auszählung von 70 Prozent der Stimmen bei der Präsidentschaftswahl in Brasilien mit knappem Vorsprung an Amtsinhaber Jair Bolsonaro vorbeigezogen. Nach offiziellen Angaben des Obersten Wahlgerichts (TSE) kam Lula bisher auf 45,74 Prozent der Stimmen, während Bolsonaro nach der Teilauszählung 45,51 Prozent erhielt. Eine Stichwahl ist somit wahrscheinlich.
Die konservative Partei des bulgarischen Ex-Regierungschefs Bojko Borissow liegt nach der Parlamentswahl in Bulgarien in Führung. Laut am Sonntagabend veröffentlichten Teilergebnissen kommt Borissows Partei Gerb auf 23 bis 25 Prozent der Stimmen. Die neu gegründete Partei "Wir setzen den Wandel fort" (PP) des im Juni gestürzten liberalen Ministerpräsidenten Kiril Petkow erhält demnach 19 bis 20 Prozent. Petkow räumte am Abend seine Niederlage ein.
Nach dem gewaltsamen Vorgehen des Iran gegen die Proteste nach dem Tod der 22-jährigen Mahsa Amini sind am Sonntag in mehreren Ländern erneut tausende Menschen auf die Straße gegangen. Im Zentrum der französischen Hauptstadt Paris zogen Demonstrierende von der Place de la République zur Place de la Nation und riefen dabei "Tod der Islamischen Republik" und "Tod dem Diktator".
Die EU hat die Ausweisung ihrer Botschafterin Bettina Muscheidt aus Nicaragua sowie den Abbruch der diplomatischen Beziehungen Managuas zu den Niederlanden scharf verurteilt. Die EU werde "entschlossen und angemessen" reagieren, erklärte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell am Sonntag. Managua hatte am Freitag die EU-Botschafterin, die Deutsche Bettina Muscheidt, zur unerwünschten Person erklärt und die Beziehungen zu den Niederlanden abgebrochen.
Vor dem Hintergrund wachsender ethnischer Konflikte haben am Sonntag in Bosnien und Herzegowina Wahlen stattgefunden. Die Abstimmung war so komplex wie das Land selbst. Auf der Ebene der gesamtstaatlichen Institutionen bestimmten die Wählerinnen und Wähler die zwei Kammern des zentralen Parlaments sowie die dreiköpfige Präsidentschaft. Die ersten vorläufigen Ergebnisse werden erst mehrere Stunden nach der Schließung der Wahllokale erwartet.
Nach dem Putsch im westafrikanischen Burkina Faso hat sich der abgesetzte Chef der Militärjunta, Paul-Henri Sandaogo Damiba, zum Rücktritt bereiterklärt. Nach Vermittlungen zwischen Damiba und dem neuen selbsternannten Machthaber Ibrahim Traoré habe "Damiba selbst seinen Rücktritt angeboten, um Konfrontationen mit schwerwiegenden (...) Folgen zu vermeiden", erklärten führende Religions- und Kommunenvertreter des Landes am Sonntagabend.
Erst eiskalt ausgekontert, dann nach Aufholjagd trotz Überzahl doch noch verloren: Rückkehrer Schalke 04 steckt nach seiner zweiten Heimpleite schon tief im Abstiegskampf. Beim 2:3 (1:2) im richtungweisenden Spiel gegen den Bayern-Bezwinger FC Augsburg blieben die Königsblauen ihre Bundesliga-Tauglichkeit über weite Strecken schuldig - und sie verloren zum ersten Mal nach ihrem Wiederaufstieg zwei Partien in Folge.
Die konservative Partei des bulgarischen Ex-Regierungschefs Bojko Borissow liegt nach der Parlamentswahl in Bulgarien in Führung. Laut am Sonntagabend veröffentlichten Nachwahlbefragungen erhielt Borissows Partei Gerb etwa 25 Prozent der Stimmen. Die neu gegründete Partei "Wir setzen den Wandel fort" (PP) des im Juni gestürzten liberalen Ministerpräsidenten Kiril Petkow kam auf etwa 19 Prozent. Sollte die Gerb-Partei tatsächlich stärkste Kraft werden, dürfte die Suche nach Bündnispartnern für Borissow schwierig werden.
Max Verstappen muss mindestens noch eine Woche auf seinen zweiten WM-Titel in der Formel 1 warten. Der Niederländer erreichte beim Großen Preis von Singapur auch wegen eines groben Fahrfehlers nur den siebten Rang. Den Sieg in einem von fünf Safety-Car-Phasen geprägten Rennen sicherte sich Verstappens Red-Bull-Teamkollege Sergio Perez (Mexiko) vor den beiden Ferrari-Piloten Charles Leclerc (Monaco) und Carlos Sainz (Spanien).
Nach dem Putsch im westafrikanischen Burkina Faso sind französische Einrichtungen Ziel teils gewalttätiger Proteste geworden. Mehrere Dutzend Unterstützer des neuen Junta-Chefs bewarfen am Sonntag die französische Botschaft in der Hauptstadt Ouagadougou mit Steinen und steckten Barrieren vor dem Gebäude in Brand, wie ein AFP-Reporter berichtete.
Der sensationelle Stürmerstar Erling Haaland hat auch ein historisches Manchester-Derby unwiderstehlich dominiert. Der Norweger führte Manchester City am Sonntag mit drei Toren und zwei Vorlagen zum demütigenden 6:3 (4:0) gegen den überforderten Premier-League-Rivalen United. Nie zuvor hat es im Manchester-Derby so viele Tore gegeben.
Der britische König Charles III. wird nicht an der Weltklimakonferenz im November in Ägypten teilnehmen - nach Informationen der "Sunday Times" war Premierministerin Liz Truss dagegen. Eigentlich habe der überzeugte Umweltschützer Charles bei der Konferenz eine Rede halten wollen, berichtete die Zeitung. Doch Truss habe sich bei einem persönlichen Treffen im vergangenen Monat gegen die Teilnahme des neuen britischen Königs ausgesprochen.
Der deutsche Spitzen-Galopper Torquator Tasso hat die erfolgreiche Titelverteidigung im 101. Prix de l'Arc de Triomphe knapp verpasst. Der fünfjährige Hengst belegte im prestigeträchtigsten Rennen der Welt unter Jockey Frankie Dettori einen starken dritten Platz. Der Sieg ging in der mit fünf Millionen Euro dotierten Prüfung ging an die Stute Alpinista mit Luke Morris im Sattel.
Papst Franziskus hat den russischen Präsidenten Wladimir Putin gebeten, die "Spirale der Gewalt" in der Ukraine zu stoppen. Auf dem Petersplatz in Rom bedauerte er während des sonntäglichen Gebets die Annexion der vier ukrainischen Regionen durch Moskau, die internationalem Recht widerspreche.
Zum Abschluss des zehnten Zweitliga-Spieltags hat der 1. FC Kaiserslautern den Anschluss an das erste Tabellendrittel verpasst. Im Duell der Aufsteiger kamen die Pfälzer gegen Eintracht Braunschweig nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus. Es war das fünfte Unentschieden für den FCK in Folge.
In der Stadt Herat im Westen Afghanistans haben die Taliban am Sonntag eine Kundgebung von rund hundert Frauen aufgelöst. "Bildung ist unser Recht, Völkermord ist ein Verbrechen", skandierten die Demonstrantinnen, vorwiegend Studentinnen, als sie von der Universität Herat zum Büro des Provinzgouverneurs zogen. Sie wurden jedoch von Taliban-Kämpfern auseinander getrieben, die nach Angaben der Teilnehmerinnen auf die Frauen einschlugen und Schüsse in die Luft abfeuerten.
Eine der schlimmsten Tragödien in der Geschichte des Fußballs erschüttert Indonesien. Bei gewaltsamen Ausschreitungen und einer Massenpanik kamen am Samstagabend nach einem Spiel in Malang in der indonesischen Provinz Ostjava nach Behördenangaben mehr als 120 Menschen ums Leben. Viele der Opfer wurden laut Polizei zu Tode getrampelt oder erstickten. Weltweit rief das Unglück Bestürzung hervor. Der Präsident des Fußball-Weltverbandes Fifa Gianni Infantino sprach von einer "unbegreiflichen Tragödie".
Schicksalswahl in Brasilien: Nach vier Jahren Amtszeit des rechtsradikalen Staatschefs Jair Bolsonaro waren am Sonntag mehr als 156 Menschen in dem südamerikanischen Land aufgerufen, ihren Präsidenten zu wählen. In den Umfragen führte der linksgerichtete Ex-Präsident Luiz Inácio Lula da Silva mit großem Vorsprung. Bolsonaros Äußerungen im Wahlkampf schürten Ängste, es könne im Falle seiner Niederlage zu Unruhen kommen.
Nach gewaltsamen Ausschreitungen bei einem Fußballspiel in Malang in der indonesischen Provinz Ostjava am Samstagabend (Ortszeit) wird die Zahl der Toten mit mindestens 125 angegeben. Unter den Toten seien auch zwei Polizisten, teilte die indonesische Polizei am Sonntag mit. Zudem seien 180 Menschen verletzt worden.
Im politisch tief gespaltenen Brasilien hat am Sonntag die Präsidentschaftswahl begonnen. Mehr als 156 Brasilianer und Brasilianerinnen sind dazu aufgerufen, bis 17.00 Uhr (22.00 Uhr MESZ) ihre Stimme abzugeben. In den Umfragen führte zuletzt der linksgerichtete Ex-Präsident Luiz Inácio Lula da Silva mit großem Vorsprung vor dem rechtsradikalen Amtsinhaber Jair Bolsonaro. Dessen Äußerungen im Wahlkampf haben Ängste geschürt, es könne im Falle seiner Niederlage zu Unruhen kommen.
Nach dem russischen Rückzug aus der ukrainischen Stadt Lyman gibt es aus Union und Grünen neue Forderungen nach Panzerlieferungen an Kiew. Die Ukraine brauche "jetzt Schützen- und Kampfpanzer", sagte CDU-Außenexperte Jürgen Hardt am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP. Der Grünen-Europapolitiker Anton Hofreiter forderte konkret die Lieferung von Kampfpanzern des Typs Leopard 2.
Zwei Tage nach der Annexion vier ukrainischer Regionen durch Russland hat Kiew eigenen Angaben zufolge die wichtige Stadt Lyman in der Ostukraine komplett zurückerobert. Die Stadt in der von Russland am Freitag annektierten Donezkregion sei seit 12.30 Uhr (11.30 Uhr MESZ) "vollständig" von russischer Militärpräsenz befreit, sagte Präsident Wolodymyr Selenskyj am Sonntag in einem in Onlinenetzwerken veröffentlichten Video.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat am Sonntag die vollständige Eroberung der Stadt Lyman in der von Russland annektierten Region Donezk bekannt gegeben. Seit 12.30 Uhr (11.30 MESZ) sei die Stadt "vollständig" von russischer Militärpräsenz befreit, sagte Selenskyj in einem in Onlinenetzwerken veröffentlichten Video. "Dank an unser Militär!"
SPD-Chef Lars Klingbeil sieht in Deutschland bei vielen Themen gegensätzliche Meinungsblöcke. Das Land befinde sich "gerade insgesamt in einer Zeit der starken Polarisierung", sagte er der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe). "Zwei Jahre Pandemie, der Krieg in der Ukraine, die Energiekrise, die Klimakrise - das macht was mit den Menschen."
Der Schweizer Fußballlehrer Gerardo Seoane muss seine Entlassung beim Bundesligisten Bayer Leverkusen befürchten, sollte er in den kommenden beiden Spielen nicht das Ruder herumreißen. "Sie können davon ausgehen, dass wir vorbereitet sind", sagte Fernando Carro, der Vorsitzende der Bayer-Geschäftsführung, im Doppelpass bei Sport1 am Sonntag. Am Freitag hatte der Werksklub sang- und klanglos mit 0:4 bei Meister Bayern München verloren.
Mit einem Ausweichmanöver für eine Katze hat ein Autofahrer im nördlichen Thüringen einen schweren Unfall verursacht. Der 19-Jährige wollte am Sonntag auf regennasser Fahrbahn in der Ortschaft Windehausen einen Zusammenstoß vermeiden und lenkte seinen Wagen zur Seite, wie die Polizei in Nordhausen mitteilte.
In Lettland ist die Partei des EU- und Nato-freundlichen Ministerpräsidenten Krisjanis Karins als Sieger aus der Parlamentswahl hervorgegangen. Nach der Auszählung von Stimmen aus 96 Prozent der Wahllokale kam Karins Mitte-Partei Neue Einheit bei dem Urnengang am Samstag auf 18,94 Prozent.
Drei Niederlagen in Folge - und trotzdem mit vorsichtiger Zuversicht in die zweite Gruppenphase: Bundestrainer Vital Heynen nahm vom 2:3 (25:12, 26:24, 23:25, 18:25, 9:15) der deutschen Volleyballerinnen im sportlich bedeutungslosen letzten Vorrundenspiel gegen Kanada erstaunlich viel Positives mit. "Ich habe gute Sachen gesehen", resümierte der Belgier, der zwar über das Ergebnis "enttäuscht" war, aber "nicht so sehr über das Spiel".
Infolge der Zinswende der Europäischen Zentralbank (EZB) haben sich Ratenkredite für Verbraucher deutlich verteuert. "Im Marktdurchschnitt sind Kredite heute 35 Prozent teurer als Anfang dieses Jahres", erklärte das Vergleichsportal Verivox. Eine entsprechende Marktuntersuchung lag der Nachrichtenagentur AFP am Sonntag vor. Verivox hatte dafür nach eigenen Angaben knapp eine Million Finanzierungsangebote ausgewertet.
An einem Truppenübungsplatz der Bundeswehr hat es in der Nacht zum Samstag verdächtige Drohnenflüge gegeben. Es sei "wiederholt zu Drohnenüberflügen mehrerer Drohnen über der Bundeswehrliegenschaft sowie dem angrenzenden Truppenübungsplatz Wildflecken" in Bayern gekommen, teilte eine Sprecherin des Bundesverteidigungsministeriums am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP mit. Die Polizei sei "unmittelbar informiert" worden und habe Ermittlungen aufgenommen. "Eine Gefährdung der Bevölkerung bestand zu keiner Zeit", betonte die Sprecherin.
Die deutschen Tischtennis-Männer haben bei der Mannschafts-WM in Chengdu/China einen heftigen Dämpfer kassiert. Einzel-Europameister Dang Qiu (Düsseldorf), Benedikt Duda (Bergneustadt) und Ricardo Walther (Grünwettersbach) unterlagen in ihrem zweiten Gruppenspiel Commonwealth-Champion Indien mit 1:3.
In Bulgarien hat am Sonntagmorgen die vierte Parlamentswahl binnen 18 Monaten begonnen. Die Wahllokale sollen um 20.00 Uhr (Ortszeit, 19.00 Uhr MESZ) schließen, für diesen Zeitpunkt werden die Nachwahlbefragungen erwartet.