Powerbanks ab 20.000 mAh im Vergleich: Verbatim vor Anker
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Davis-Cup-Spieler Jan-Lennard Struff (33) könnte in der nächsten Woche Olympiasieger Alexander Zverev (26) als deutsche Nummer eins in der Tennis-Weltrangliste ablösen - Voraussetzung wäre allerdings ein Triumph im Finale des Masters von Madrid am Sonntag gegen Spaniens Jungstar Carlos Alcaraz. Sollte Struff tatsächlich gewinnen, würde er auf Rang 21 klettern, Zverev wird am Montag aus den Top-20 fallen.
Rekordmeister Boston Celtics hat in den Play-offs der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA einen wichtigen Schritt in Richtung Halbfinale gemacht. In Spiel drei gegen die Philadelphia 76ers um den frisch gebackenen MVP Joel Embiid gewann der letztjährige Finals-Teilnehmer auf fremden Parkett mit 102:114 und stellte in der Best-of-seven-Serie auf 2:1.
Nach dem nächsten Last-Minute-Erfolg traut sich der abstiegsgefährdete Bundesligist Schalke 04 auch einen Überraschungscoup bei Rekordmeister Bayern München zu. "Wir wissen, dass wir krasser Außenseiter sind, aber wir wollen da auch irgendwie Punkte sammeln - auch wenn das keiner erwartet", sagte Trainer Thomas Reis nach dem immens wichtigen 3:2 (1:0) beim FSV Mainz 05.
Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck hat seinen Elfmeterpfiff in der Nachspielzeit für Schalke 04 im Spiel beim FSV Mainz 05 (3:2) verteidigt. "Ich habe es im Spiel nicht wahrgenommen. Da ich weiß, wie viel hier auf dem Spiel steht, wollte ich die Chance nutzen, mir das noch einmal selber anzuschauen. Nach Ansicht der Bilder lag ein klares und langes Halten vor. Deswegen habe ich auf Strafstoß für Schalke entschieden", sagte Jöllenbeck bei DAZN.
Nico Hülkenberg war in guter Gesellschaft. Charles Leclerc rauschte in die Bande, Kevin Magnussen drehte eine Pirouette, George Russell rutschte geradeaus durch die Kurve. Das Miami International Autodrome offenbarte gleich zu Beginn des Formel-1-Wochenendes seine Tücken, Hülkenbergs Crash war lediglich einer von vielen - und es könnte so weitergehen.
Nach dem Ende des Erfolgslaufs schwankte Robert Andrich zwischen Ärger und Zweckoptimismus. "Es ist die bitterste Art, wie eine Serie reißen kann: Gegen Köln, im Derby, in der BayArena - schlimmer geht es nicht", sagte der Mittelfeldabräumer von Bayer Leverkusen nach dem 1:2 (1:2) im Derby der Fußball-Bundesliga gegen den 1. FC Köln.
Für Fußball-Nationaltorhüter Bernd Leno war der Wechsel nach England ein Glücksfall. "Jetzt bin ich knapp fünf Jahre in England. Die haben mich als Sportler, als Torwart unfassbar weitergebracht, auch als Mensch, als Persönlichkeit. Dafür bin ich sehr dankbar", sagte der 31-Jährige im Sky-Interview.
Der Berliner Virologe Christian Drosten hat auf die Ausbreitung des West-Nil-Virus in Deutschland verwiesen. "Die Zahl der Stechmücken, die das Virus mit sich tragen, scheint aktuell zu steigen", sagte Drosten den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstagsausgaben). Die Mücken kämen inzwischen in Berlin und in weiten Teilen Ostdeutschlands vor. In den vergangenen Jahren habe es bereits erste Krankheitsfälle in Berlin gegeben.
Rentenpräsidentin Gundula Roßbach sieht zum jetzigen Zeitpunkt keine dringliche Notwendigkeit, eine Entscheidung über eine Anhebung des Rentenalters zu treffen. Sie plädiert dafür, die Entwicklungen in den nächsten Jahren genau zu analysieren und dann zu entscheiden. "Es zeigt sich ein Trend, dass die Lebenserwartung in Deutschland langsamer steigt als bisher erwartet", sagte Roßbach der Nachrichtenagentur AFP. Auch sei der Arbeitsmarkt auf einem wirklich guten Stand.
Drei Wochen nach dem Beginn der Kämpfe im Sudan werden die Konfliktparteien am Samstag direkte Gespräche in Saudi-Arabien aufnehmen. Das bestätigten die Regierungen in Riad und Washington in einer gemeinsamen Mitteilung. Die sudanesische Armee hatte zuvor mitgeteilt, Unterhändler nach Saudi-Arabien geschickt zu haben, um einen Waffenstillstand auszuhandeln.
In der Londoner Westminster Abbey findet am Samstag die feierliche Krönung des britischen Königs Charles III. statt. Charles und seine Frau Camilla fahren um 10.20 Uhr (Ortszeit, 11.20 Uhr MESZ) in einer Kutsche vom Buckingham-Palast zur Westminster Abbey, die Zeremonie dort beginnt um 12.00 Uhr MESZ. An der etwa zweistündigen, jahrhundertealten Traditionen folgenden Zeremonie nehmen etwa 2300 Gäste teil, darunter Mitglieder anderer Königshäuser sowie Staats- und Regierungschefs wie Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.
Die CSU kommt am Samstag (10.00 Uhr) in Nürnberg zum Wahlkampfauftakt in Bayern zu einem Parteitag zusammen. Dabei soll Ministerpräsident Markus Söder offiziell als Spitzenkandidat für die Landtagswahl am 8. Oktober nominiert werden. Außerdem will die Partei ein neues Grundsatzprogramm beschließen.
Eingeladen, aber auf Abstand gehalten: Prinz Harry und Prinz Andrew werden bei der Krönung von König Charles III. keine offizielle Rolle übernehmen, wie der Buckingham Palast am Samstag bestätigte. Beide sind keine aktiven Mitglieder der königlichen Familie mehr. Harry war nach seiner Heirat mit der US-Schauspielerin Meghan Markle auf Distanz zum Königshaus gegangen und in die USA gezogen. Andrew, Bruder von König Charles III, ist wegen Missbrauchsvorwürfen in Ungnade gefallen.
Ein von der Polizei erlassenes Verbot von ukrainischen Flaggen rund um sowjetische Mahnmale in Berlin am 8. und 9. Mai ist vom Verwaltungsgericht der Hauptstadt aufgehoben worden. Die Berliner Polizei teilte in der Nacht zum Samstag im Kurzbotschaftendienst Twitter mit, das Verwaltungsgericht habe ihre Gefährdungsbewertung anders beurteilt. Deshalb seien ukrainische Flaggen und Fahnen sowie ukrainische Marsch- und Militärlieder an den Mahnmalen nun erlaubt. Die Polizei werde gegen den Beschluss kein Rechtsmittel einlegen.
Max Verstappen hat die Verhältnisse in der Formel 1 zumindest für den Moment wieder zurechtgerückt. Der Weltmeister im Red Bull war zum Auftakt des Großen Preises von Miami der schnellste Mann des Tages - und zwar gleich mit einigem Abstand. In 1:27,930 Minuten verwies er das Ferrari-Duo Carlos Sainz (+0,385) und Charles Leclerc (+0,468) auf die Plätze zwei und drei.
Davis-Cup-Spieler Jan-Lennard Struff hat beim ATP-Masters in Madrid völlig überraschend das Finale erreicht. Der Warsteiner erkämpfte sich in seinem ersten Halbfinale auf Masters-Ebene mit 4:6, 6:3, 6:4 gegen den Russen Aslan Karazew zurück und trifft nun im Endspiel auf den spanischen Weltranglistenzweiten Carlos Alcaraz. Der Titelverteidiger hatte sich zuvor 6:4, 6:3 gegen Borna Coric durchgesetzt.
Mit dem Rücken zur Wand ans rettende Ufer: Die leidenschaftlichen Abstiegskämpfer von Schalke 04 haben in höchster Not das nächste Last-Minute-Ausrufezeichen gesetzt. Eine Woche nach der späten Wiederauferstehung gegen Bremen legten die Königsblauen durch das immens wichtige 3:2 (1:0) beim Europacup-Kandidaten FSV Mainz 05 im Tabellenkeller vor und sprangen zumindest für eine Nacht auf Rang 14.
Die Erfolgsserie gerissen, die extra vorgezogene Generalprobe verpatzt: Bayer Leverkusen hat beim 1:2 (1:2) gegen den rheinischen Rivalen 1. FC Köln seine erste Niederlage in einem Pflichtspiel seit Mitte Februar kassiert und vor dem Europa-League-Halbfinale bei der AS Rom einen Dämpfer hinnehmen müssen.
FC Liverpool-Trainer Jürgen Klopp hat die bei Fans umstrittene Entscheidung seines Clubs unterstützt, beim morgigen Match gegen Brentford anlässlich der Krönung von Charles III. die britische Nationalhymne zu spielen. Der Standpunkt des Vereins sei auch sein Standpunkt, sagte Klopp am Freitag. "Abgesehen davon ist das (...) ein Thema, zu dem ich keine richtige Meinung haben kann."
100-m-Weltmeister Fred Kerley (USA) hat sich beim Auftakt der Diamond League in Doha den Sieg im 200-m-Sprint gesichert. Der 27 Jahre alte US-Amerikaner, zuletzt wiederholt wegen seiner Social-Media-Fehde mit 100-m-Olympiasieger Lamont Marcell Jacobs (Italien) in den Schlagzeilen, setzte sich in 19,92 Sekunden vor seinem Landsmann Kenneth Bednarek (20,11) und Aaron Brown aus Kanada (20,20) durch.
Der Hamburger SV hat den direkten Aufstieg in die Fußball-Bundesliga wohl verspielt und muss auch um den Trostpreis Relegation bangen. Die Mannschaft von Trainer Tim Walter kam gegen Verfolger SC Paderborn zum Auftakt des 31. Spieltags nicht über ein 2:2 (1:1) hinaus. Der Rückstand auf den Tabellenzweiten 1. FC Heidenheim könnte am Sonntag auf sechs Punkte anwachsen.
Der ukrainische Botschafter in Deutschland, Oleksii Makeiev, ist irritiert über das Verbot von ukrainischen Flaggen rund um sowjetische Mahnmale in Berlin am 8. und 9. Mai. Aus der ukrainischen Sicht sei die Entscheidung der Berliner Polizei sehr kurzsichtig und unbegründet, sagte Makeiev dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Er rief die Behörde auf, "die Entscheidung zu revidieren und gemeinsam nach einer Lösung zu suchen".
Nach zwei Schusswaffenangriffen in Serbien innerhalb von weniger als 48 Stunden hat Staatschef Aleksandar Vucic eine großangelegte Entwaffnungskampagne für den Balkanstaat angekündigt. Geplant sei "eine fast vollständige Entwaffnung" von Privatpersonen, sagte Vucic am Freitag. Die Regierung kündigte eine Verschärfung des Waffengesetzes an. Am Mittwoch hatte ein 13-Jähriger an einer Schule in Belgrad neun Menschen erschossen, in der Nacht zu Freitag erschoss ein junger Mann in mehreren Dörfern acht Menschen.
Der Chef der russischen Söldnergruppe Wagner, Jewgeni Prigoschin, hat die Armeeführung seines Landes in beispiellos harscher Kritik für massive Verluste in der Ukraine verantwortlich gemacht und mit dem Abzug seiner Kämpfer aus dem heftig umkämpften Bachmut gedroht. In einem am Freitag veröffentlichten Video zeigte sich Prigoschin erbost über ausgebliebene Munitionslieferungen. Russland ordnete unterdessen Evakuierungen in der südukrainischen Region Saporischschja an.
Wenige Tage vor dem Flüchtlingsgipfel von Bund und Ländern gehen die Erwartungen beider Seiten weit auseinander. Aus Sicht der Bundesregierung stehe bei dem Thema "das Geld nicht im Mittelpunkt", sagte Vizeregierungssprecher Wolfgang Büchner am Freitag in Berlin. Vertreter der Länder forderten jedoch erneut mehr finanzielle Unterstützung vom Bund. Die "Ampel" lasse Kommunen und Länder "bereits viel zu lange im Stich", monierte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU).
US-Regisseur und Drehbuchautor Damien Chazelle, bekannt für Filme wie "La La Land", wird beim Filmfestival in Venedig im August der Jury vorsitzen. Das teilte das Organisationsteam am Freitag mit. "Zehn Tage lang verwandelt sich diese Kunststadt von Tintoretto, Tizian und Veronese jedes Jahr in eine Stadt des Kinos, und ich fühle mich geehrt und freue mich, dieses Jahr als Vorsitzender der Jury eingeladen worden zu sein", erklärte Chazelle.
Verstärkte Möglichkeiten zum Homeoffice sowie erschwinglichere Immobilienpreise haben den Leerstand im Umland großer Metropolen sinken lassen. Wie der "Spiegel" am Freitag berichtete, verringerte sich die Zahl leerstehender Wohnungen in den Nachbarkreisen großer Städte seit 2019, also vor dem Beginn der Corona-Pandemie, teils deutlich. Das ergab demnach der Leerstandsindex des Immobiliendienstleisters CBRE und des Forschungsinstituts Empirica.
Bei einem Verkehrsunfall in Bayern ist am Freitag ein Ehepaar ums Leben gekommen. Ein 51-Jähriger prallte beim Überholen eines Lastwagens zwischen Roden und Urspringen im Landkreis Main-Spessart gegen das entgegenkommende Auto des Paars, wie die Polizei in Würzburg mitteilte. Der 87-Jährige und seine 86-jährige Ehefrau starben noch an der Unfallstelle.
Am Tag vor seiner feierlichen Krönung hat der britische König Charles III. erneut Volksnähe demonstriert. Der 74-Jährige nahm am Freitag vor dem Buckingham-Palast in London ein Bad in der Menge. Zu Ehren des Monarchen stimmten die Menschen bei seinem Erscheinen spontan die Nationalhymne "God Save The King" an.
Weil sie Geld in Höhe von mindestens zehn Millionen Euro gewaschen haben sollen, ermitteln Beamte aus Baden-Württemberg und Berlin gegen insgesamt 18 Verdächtige. Bei einer Razzia am Freitag wurden drei Männer festgenommen, wie das Zollfahndungsamt Stuttgart und die Staatsanwaltschaft Karlsruhe mitteilten. Gegen die Gruppe wird nach Angaben der Polizei Berlin gesondert wegen des Verdachts des schweren Bandendiebstahls ermittelt.
Der Chef der russischen Söldnergruppe Wagner, Jewgeni Prigoschin, hat die Armeeführung seines Landes für "zehntausende" getötete oder verletzte russische Kämpfer in der Ukraine verantwortlich gemacht. An diesen Verlusten seien jene schuld, "die uns keine Munition geben", und dies seien Verteidigungsminister Sergej Schoigu und Generalstabschef Waleri Gerassimow, sagte Prigoschin in einem am Freitag veröffentlichten Video.
Russland hat am Freitag die Teil-Evakuierung von Gebieten nahe der Südfront in der Ukraine angeordnet. "In den vergangenen Tagen hat der Feind die Bombardierung von Ortschaften in unmittelbarer Nähe der Kontaktlinie verstärkt", schrieb der von Moskau eingesetzte Verwaltungschef der Region Saporischschja, Jewgeni Balizki, im Onlinedienst Telegram. Familien mit Kindern und ältere Menschen sollten "vorübergehend" aus den von Russland gehaltenen Frontgebieten herausgebracht werden.