RB Leipzig lässt Stadionpublikum über die Pausenmusik abstimmen
Mit den heimischen Fans im Rücken ist RB Leipzig diese Saison in der Bundesliga noch ungeschlagen. Jetzt soll auch die Halbzeitpause zum Hit werden!
Das Weltraumtourismus-Unternehmen Virgin Galactic ist nach fast zweijähriger Unterbrechung wieder ins All geflogen. Der Testflug mit vier Mitarbeitern von Virgin Galactic als Passagieren sei "erfolgreich" verlaufen, erklärte das vom britischen Milliardär Richard Branson gegründete Unternehmen am Donnerstag. "Die Mission 'Unity 25' war ein fantastischer Erfolg für alle bei Virgin Galactic", erklärte Firmenchef Michael Colglazier. Für Ende Juni peilt das Unternehmen seinen ersten kommerziellen Flug an.
In London ist ein Auto in die Absperrung nahe des Amts- und Wohnsitzes des britischen Premierministers Rishi Sunak in der Downing Street gefahren. Der Fahrer sei festgenommen worden, es werde jedoch nicht von einem "Terrorbezug" ausgegangen, erklärte die Londoner Polizei am Donnerstag. Vorläufigen Angaben zufolge gab es keine Verletzten. Der Verdächtige werde der "kriminellen Sachbeschädigung und gefährlichen Fahrweise" beschuldigt, erklärte die Polizei weiter.
US-Generalstabschef Mark Milley hat vor den Auswirkungen eines möglichen Zahlungsausfalls der USA auf die Streitkräfte des Landes gewarnt. "Es hätte bedeutende negative Auswirkungen auf die Bereitschaft, Moral und Fähigkeiten der Streitkräfte der Vereinigten Staaten, sollten wir zahlungsunfähig werden", sagte der oberste US-Militär am Donnerstag vor Journalisten im Pentagon. Milley warnte auch vor einem "Schaden für das internationale Ansehen" der USA.
Russland hat nach Angaben des belarussischen Machthabers Alexander Lukaschenko mit der vor Monaten angekündigten Verlegung von Atomwaffen nach Belarus begonnen. "Die Verlegung atomarer Kampfstoffe (...) hat schon begonnen", sagte Lukaschenko am Donnerstag während eines Besuchs in Moskau vor Journalisten. Der russische Präsident Wladimir Putin habe ihn am Mittwoch über die Unterzeichnung eines entsprechenden Dekrets informiert. Die belarussische Oppositionschefin Swetlana Tichanowskaja schrieb von einer "neuen Bedrohung" für die Ukraine und ganz Europa.
Im Fall Madeleine "Maddie" McCann hat die portugiesische Polizei ihre mehrtägige Suchaktion an einem Stausee im Süden Portugals beendet. "Das zusammengetragene Material wird den deutschen Behörden übergeben", teilte die Kriminalpolizei am Donnerstag mit. Sie nannte allerdings weder Details zu den Funden noch zum konkreten Ziel der Aktion.
Der Gründer der rechtsextremen US-Miliz Oath Keepers, Stewart Rhodes, ist wegen der Kapitol-Erstürmung vom 6. Januar 2021 zu 18 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Das Strafmaß gegen den 57-Jährigen wegen "aufrührerischer Verschwörung" wurde am Donnerstag von einem Bundesrichter in der Hauptstadt Washington verkündet. Es ist die bislang höchste Haftstrafe im Zusammenhang mit dem gewaltsamen Angriff auf den US-Kongress zwei Monate nach der Präsidentschaftswahl vom November 2020.
Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev hat bei seiner Generalprobe für die French Open das Halbfinale erreicht, in Genf aber kaum weitere Matchpraxis sammeln können. Der 26 Jahre alte Hamburger stand am Donnerstag gegen den Chinesen Wu Yibing nur 20 Minuten auf dem Court, ehe der Außenseiter aufgab. Zverev spielt nun gegen den topgesetzten Norweger Casper Ruud oder Nicolas Jarry (Chile) um den Finaleinzug.
In London ist ein Auto in die Absperrung nahe des Amts- und Wohnsitzes des britischen Premierministers Richi Sunak in der Downing Street gefahren. Die Polizei nahm nach dem Vorfall am Donnerstagnachmittag vor Ort einen Mann fest, wie sie mitteilte. Der Mann werde der "kriminellen Sachbeschädigung und gefährlichen Fahrweise" verdächtigt.
Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) sieht keine Grundlage mehr für weitere Gespräche mit der Klimaprotestgruppe Letzte Generation. Wissing, der sich Anfang des Monats mit Vertretern der Gruppierung getroffen hatte, sagte am Donnerstag dem Sender Welt TV: "Es gibt für mich keinen Grund für weitere Treffen." Er habe den Aktivisten gesagt, dass er nicht mit ihnen über Klimaschutz verhandeln werde, "weil diese Dinge in den Parlamenten entschieden werden - in den Gremien, die demokratisch legitimiert sind".
Die Lufthansa steigt nach langen Verhandlungen bei der italienischen Airline ITA Airways ein. Der Staat und der Konzern vereinbarten eine Minderheitsbeteiligung, wie beide Seiten am Donnerstag mitteilten. Demnach wurde eine Einigung zum Erwerb von zunächst 41 Prozent für 325 Millionen Euro erzielt. Laut Lufthansa sieht die Vereinbarung aber "verschiedene Optionen zum Aufstocken der Anteilshöhe beziehungsweise zum vollständigen Erwerb der ITA Airways durch die Lufthansa Group" vor.
Die Türkei hat mit dem Bau von Wohnungen in Nordsyrien für rückkehrwillige syrische Flüchtlinge begonnen. Der türkische Innenminister Süleyman Soylu legte am Mittwoch den Grundstein für ein Wohngebäude in Al-Ghandura nahe der türkischen Grenze, wie ein AFP-Korrespondent berichtete. "Wir werden 240.000 Wohnungen in der Region bauen", sagte der Minister nach Angaben der privaten Nachrichtenagentur IHA. Die Wohneinheiten sollen demnach in drei Jahren fertig sein.
Mit dem nächsten K.o.-Sieg gegen die Schweiz haben die deutschen Eishockey-Nationalspieler ihr Olympia-Ticket gelöst und greifen nach ihrer ersten WM-Medaille seit 70 Jahren. Das Team von Bundestrainer Harold Kreis setzte sich wieder im Viertelfinale gegen den Erzrivalen mit 3:1 (1:0, 2:1, 0:0) durch - zum dritten Mal seit 2010.
Im sächsischen Freiberg haben Forschende 15.000 Liter synthetisches Benzin (E-Fuel) hergestellt, das in Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor verwendet werden kann. Der aus Bio-Methanol erzeugte Kraftstoff wurde in der Versuchsanlage der Technischen Universität Bergakademie Freiberg gewonnen und könne konventionellen fossilen Kraftstoff direkt ersetzen oder ihm beigemischt werden, erklärte die Universität am Donnerstag. In einer industriellen Anlage könnten heute schon Herstellungskosten von unter einem Euro pro Liter erreicht werden.
Ein Jahr nach seinem ersten Vorstoß hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier seine Initiative für die Einführung einer sozialen Pflichtzeit bekräftigt. Eine Pflichtzeit "wäre ein Gewinn für die innere Festigkeit unserer demokratischen Lebensweise in unsicheren Zeiten", schrieb Steinmeier in einem Gastbeitrag für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Freitagsausgabe). Er halte es für ermutigend, dass in der deutschen Gesellschaft laut Umfragen 65 Prozent diesem Vorschlag zustimmten, mit dem er vor einem Jahr erstmals an die Öffentlichkeit gegangen ist.
Acht Monate nach den Explosionen an den Nord-Stream-Erdgaspipelines hat Moskau aus Protest gegen den bisherigen Ermittlungsverlauf die Botschafter Deutschlands, Dänemarks und Schwedens einberufen. Das Außenministerium in Moskau erklärte am Donnerstag, mit dem Schritt wolle Russland seinen "scharfen Protest gegen die bisher vollkommen fehlenden Ergebnisse der Ermittlungen" ausdrücken, die "angeblich" von den nationalen Behörden der drei Staaten geführt würden.
Das neuformierte Tischtennis-Doppel Patrick Franziska und Dimitrij Ovtcharov steht bei den Weltmeisterschaften in Durban/Südafrika im Halbfinale und hat damit eine Medaille sicher. Das Doppel setzte sich am Donnerstag mit 3:1 gegen die Engländer Liam Pitchford und Paul Drinkhall durch.
Der Übertragungsnetzbetreiber Transnet BW kann mit dem Bau der Gleichstrom-Trasse Suedlink beginnen. Die Bundesnetzagentur schloss das dazu nötige Planfeststellungsverfahren ab, wie beide Seiten am Donnerstag mitteilten. Demnach erstreckt sich der genehmigte 17 Kilometer lange Abschnitt von Bad Friedrichshall bis Leingarten im Landkreis Heilbronn. Das Großprojekt Suedlink soll bis 2028 auf einer Länge von 700 Kilometern Strom aus Windkraft aus dem Norden Deutschlands in den Süden transportieren.
Ein unabhängiger Untersuchungsbericht hat der Polizei Schottlands ein verheerendes Zeugnis bei den Themen Rassismus und Diskriminierung ausgestellt. "Die schottische Polizei ist institutionell rassistisch und diskriminierend", erklärte daraufhin Polizeipräsident Iain Livingstone am Donnerstag. "Das Richtige für mich als Polizeichef ist es, klar zu sagen, dass institutioneller Rassismus, Sexismus, Frauenhass und Diskriminierung existieren", fasste Livingstone den am Vortag veröffentlichten Bericht der Polizeiaufsichtsbehörde SPA zusammen.
In den Tarifstreit zwischen der Bahn und der Gewerkschaft EVG ist Bewegung gekommen - Streiks sind daher vorerst ausgeschlossen. Der Konzern legte am Donnerstag ein neues Angebot vor, das Lohnerhöhungen von bis zu zwölf Prozent vorsieht, die in diesem Jahr schon starten sollen. Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) will das Angebot nun prüfen und die Gespräche in der kommenden Woche fortsetzen. Bis dahin verzichtet sie auf Streiks.
Monate nach ihrem Verschwinden ist in Nordrhein-Westfalen eine besonders abenteuerlustige Schildkröte gefunden worden. Eine radelnde Polizistin entdeckte das Tier am Montag im Kreis Lippe "einsam und verlassen" auf einem Radweg am Schiedersee, wie die Polizei in Detmold am Donnerstag berichtete. Auf dem Panzer haftete ein Aufkleber mit Straße und Handynummer, was laut Polizei auf einen notorischen Ausreißer hinwies.
Eine junge Frau ist in Hessen nach Messerstichen, die ihr durch ein Kind zugefügt worden sein sollen, ihren Verletzungen erlegen. Wie die Polizei in Wiesbaden und die Staatsanwaltschaft Limburg am Donnerstag mitteilten, gehörten beide derselben Familie an. Die Tat ereignete sich demnach am 8. Mai im Landkreis Limburg-Weilburg.
Die EU-Kommission hat die Übernahme der Schweizer Krisenbank Credit Suisse durch die eidgenössische Großbank UBS genehmigt. Die Kommission erklärte am Donnerstag in Brüssel, sie sehe durch die Fusion keine Wettbewerbsprobleme im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR). Die Genehmigung erfolgte ohne Auflagen.
Die Deutsche Bahn hat in den Tarifverhandlungen mit der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) ein neues Angebot vorgelegt. Es sehe Lohnerhöhungen von bis zu zwölf Prozent sowie eine Laufzeit von nun 24 Monaten vor, teilte die Bahn am Donnerstag mit. Die erste lineare Lohnerhöhung soll es demnach bereits im Dezember dieses Jahres geben, die zweite soll dann im August kommenden Jahres folgen.
Eine Goldene Palme hat er schon, nun hofft er auf eine zweite: Star-Regisseur Wim Wenders ist zur Premiere seines Films "Perfect Days" am Donnerstag in Begleitung seiner Frau Donata und der japanischen Filmcrew über den roten Teppich geschritten. Im knielangen Frack mit Schleife am Kragen und ungewohntem Schnäuzer posierte Wenders für die Fotografen und begrüßte dann die deutsche Festivalspräsidentin Iris Knobloch mit Wangenküsschen.
Ein Kind kann seine mit der Geburt erworbene deutsche Staatsbürgerschaft nicht infolge einer erfolgreichen späteren Anfechtung der Vaterschaft rückwirkend wieder verlieren. Das entschied das Oberverwaltungsgericht (OVG) im niedersächsischen Lüneburg nach Angaben vom Donnerstag. Es fehle an einer gesetzlichen Grundlage, die den Entzug in dieser Konstellation anordne. (Az.: 13 LC 287/22).
Auf Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev wartet in der ersten Runde der French Open in Paris eine machbare Aufgabe. Der auf Position 22 gesetzte Hamburger, der seiner Topform aktuell hinterherläuft, trifft beim Grand Slam (ab Sonntag) auf den Weltranglisten-306. Lloyd Harris aus Südafrika. Deutschlands Nummer eins Jan-Lennard Struff (Nr. 21) sowie die deutschen Frauen hatten bei der Auslosung in Roland Garros am Donnerstag weniger Glück.
In Südafrika ist einer der letzten vier wegen ihrer Rolle beim Völkermord in Ruanda 1994 gesuchten Verdächtigen festgenommen worden. Mit Fulgence Kayishema sei am Mittwoch "einer der weltweit meistgesuchten Völkermord-Verdächtigen" in der südafrikanischen Stadt Paarl festgenommen worden, gab ein UN-Gericht mit Sitz in Den Haag am Donnerstag bekannt.
Mit einem holprigen Start ist der republikanische Gouverneur des US-Bundesstaates Florida, Ron DeSantis, in das Präsidentschaftsrennen 2024 eingestiegen. Ein Live-Gespräch mit Twitter-Besitzer Elon Musk auf der Onlineplattform zur Verkündung seiner Bewerbung geriet am Mittwochabend wegen technischer Probleme zum Fiasko. Das System brach mehrfach zusammen, erst nach rund einer halben Stunde konnte der 44-jährige innerparteiliche Rivale von Ex-Präsident Donald Trump sprechen.
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) rechnet angesichts der aktuellen Rezession der deutschen Wirtschaft erst im kommenden Jahr wieder mit einem Wachstum der Konjunktur. "Wir müssen uns auf schwierige Zeiten einstellen und werden für 2023 um die null Prozent Wachstum haben", sagte DIW-Präsident Marcel Fratzscher der "Augsburger Allgemeinen" (Freitagsausgabe). 2024 rechnet das Institut dann mit einem Wachstum um die 1,0 Prozent.
Im Streit um das Heizungsgesetz will Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) Vertreter der Fraktionen der Ampel-Koalition zu einem Gespräch einladen. Das Treffen solle "zeitnah" erfolgen, sagte eine Sprecherin des Ministeriums am Donnerstag auf Anfrage. Demnach hat die FDP am Donnerstag bei dem Ministerium 77 Fragen zum Gebäudeenergiegesetz (GEG) eingereicht.
Die sächsische Polizei hat in Jena einen mutmaßlichen Linksextremisten festgenommen. Der 24-Jährige steht im Verdacht, im März 2021 zusammen mit anderen Tätern aus dem linksextremistischen Spektrum in Eilenburg einen Rechtsextremen überfallen und verletzt zu haben, wie die Generalstaatsanwaltschaft Dresden und das Landeskriminalamt Sachsen (LKA) am Donnerstag mitteilten.
Die im Korruptionsskandal um das Europaparlament abgesetzte Vizepräsidentin Eva Kaili ist vorläufig wieder auf freiem Fuß. Der zuständige Untersuchungsrichter in Brüssel beschloss am Donnerstag ihre Freilassung, wie die Generalstaatsanwaltschaft erklärte. Die 44-jährige Griechin war Mitte April aus der Untersuchungshaft in Hausarrest überstellt worden und wurde seitdem mit einer elektronischen Fußfessel überwacht.