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Immobilien in Millionenwert beschlagnahmt: Razzia wegen Geldwäsche in Rockermilieu
Bei einer Razzia wegen Geldwäscheverdachts haben Ermittler in Schleswig-Holstein am Mittwoch fünf Immobilien im Schätzwert von 2,6 Millionen Euro beschlagnahmt. Hintergrund seien Erkenntnisse im Kampf gegen gewerbsmäßiges illegales Glücksspiel, teilten das Landeskriminalamt in Kiel und die Generalstaatsanwaltschaft in Schleswig mit. Im Fokus stünden insbesondere Verdächtige mit Verbindung zu einer Rockergruppe.
Lebenslange Haft für Mord an Vermieter in Hessen
Das Landgericht im hessischen Darmstadt hat einen 35-Jährigen wegen Mordes an seinem Vermieter zu lebenslanger Haft verurteilt. Eine besondere Schwere der Schuld wurde nicht festgestellt, wie ein Gerichtssprecher am Mittwoch mitteilte. Das Urteil wurde demnach am Dienstag verkündet.
Geldstrafe für Hisbollah-Propaganda in Internet in Rheinland-Pfalz
Das Landgericht im rheinland-pfälzischen Zweibrücken hat einen Mann wegen Propaganda für die Hisbollah zu einer Geldstrafe verurteilt. Er soll 6300 Euro zahlen, wie eine Gerichtssprecherin am Dienstagabend mitteilte. Die zuständige Kammer sah es demnach als erwiesen an, dass der Mann nach dem Tod eines Hisbollah-Kommandeurs online einen Beitrag geteilt hatte, in dem die Organisation als Beschützer der Palästinenser präsentiert wurde.
Karlsruhe verhandelt im Juni in Streit zwischen Grünen und Agrarminister Rainer
Ein Streit zwischen den Grünen und Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) beschäftigt das Bundesverfassungsgericht. Das Gericht kündigte am Mittwoch eine Verhandlung über die Abschaffung einer Verordnung durch Rainer für den 16. Juni an. Die sogenannte Stoffstrombilanzverordnung von 2018 verpflichtete Landwirte dazu, den Umgang mit Dünger zu dokumentieren. (Az. 2 BvE 15/25)
Bundesweite Durchsuchungen wegen Schwarzarbeit in Kurier- und Paketbranche
Mit Durchsuchungen sind Ermittler bundesweit gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung in der Kurier- und Paketbranche vorgegangen. Durchsucht wurden vor allem Depots und Verteilzentren, wie die Generalzolldirektion am Mittwoch in Bonn mitteilte. Mehr als 2900 Ermittler waren im Einsatz.
Hafterleichterungen gewährt: Durchsuchungen gegen Justizbedienstete in NRW
Weil sie Häftlingen gegen Geld Hafterleichterungen gewährt haben sollen, haben Ermittler in Nordrhein-Westfalen die Wohnungen mehrerer Justizbediensteter durchsucht. Im Fokus der Ermittlungen stehen sieben Beamte und eine Beamtin der JVA Euskirchen, wie die Polizei Bonn am Mittwoch mitteilte. Ermittelt wird in dem Zusammenhang auch gegen drei ehemalige Häftlinge.
Prozess wegen Tötung von türkischem Umweltjournalisten beginnt in Istanbul
In Istanbul beginnt am Mittwoch der Prozess wegen der Tötung des Umweltjournalisten und Aktivisten Hakan Tosun. Zwei Verdächtige sind angeklagt - seinen Anwälten zufolge wurde der 50-Jährige ermordet. Tosun war im Oktober vergangenen Jahres in Istanbul bewusstlos auf der Straße gefunden worden. Er erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen.
Amokfahrt in Leipzig: Beschuldigter in Psychiatrie eingewiesen
Nach der tödlichen Amokfahrt in Leipzig ist der Beschuldigte in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht worden. Der Ermittlungsrichter am Amtsgericht Leipzig gehe davon aus, dass der 33-Jährige die Tat "im Zustand der zumindest erheblich verminderten Schuldfähigkeit begangen hat", wie die Staatsanwaltschaft Leipzig am Dienstag mitteilte. Gegen den Mann wurde Unterbringungsbefehl wegen Mordes in zwei Fällen und versuchten Mordes in vier Fällen sowie gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr erlassen.
Amokfahrt in Leipzig: Tatverdächtiger vorerst in Psychiatrie
Nach der tödlichen Amokfahrt in Leipzig ist der Beschuldigte in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht worden. Ein Ermittlungsrichter ordnete die einstweilige Unterbringung des 33-Jährigen in der Psychiatrie an, wie die Staatsanwaltschaft in der sächsischen Stadt am Dienstag mitteilte. Es seien "dringende Gründe" dafür vorhanden, dass der Beschuldigte die Tat mit zwei Toten und zahlreichen Verletzten "im Zustand der zumindest erheblich verminderten Schuldfähigkeit begangen hat".
Toter und Verletzter bei Schusswechsel in Nienburg - keine Gefahr für Bevölkerung
Bei einem Schusswechsel auf offener Straße ist am Dienstag im niedersächsischen Nienburg ein Mensch tödlich getroffen worden. Ein weiterer Mensch sei schwerverletzt mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht worden, teilte die örtliche Polizei mit. Auslöser war mutmaßlich ein Streit, eine Gefahr für die Bevölkerung bestand den Angaben zufolge nicht.
Lebenslange Haft für 82-Jährigen wegen Mordes und Totschlags an Familie in Hessen
Das Landgericht Frankfurt am Main hat einen 82-Jährigen wegen Mordes und Totschlags an seiner Familie zu lebenslanger Haft verurteilt. Eine besondere Schwere der Schuld wurde nicht festgestellt, wie ein Gerichtssprecher am Dienstag sagte. Die zuständige Kammer sah es als erwiesen an, dass der Mann im März 2025 zunächst seine Ehefrau in Oberursel erstickt hatte. Grund dafür war, dass er seinen Sohn von dem Erbe profitieren lassen wollte.
Tödlicher Unfall mit Motorflugzeug und Segelflieger: Ursache offenbar Zusammenstoß
Drei Tage nach dem tödlichen Unfall mit einem Motorflugzeug und einem Segelflieger nahe Baden-Baden gibt es nähere Informationen zum Unfallhergang. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung und die Polizei gehen davon aus, dass beide Flugzeuge am Freitag in einer Höhe von etwa 300 bis 400 Metern zusammenstießen, wie die Polizei im baden-württembergischen Offenburg am Dienstag mitteilte.
Amokfahrt in Leipzig: Tatverdächtiger war bis Ende April in Psychiatrie
Der mutmaßliche Amokfahrer von Leipzig ist bereits vor der Tat polizeibekannt gewesen und hat sich bis Ende April freiwillig in einem psychiatrischen Krankenhaus aufgehalten. Wie das sächsische Sozialministerium am Dienstag in Dresden mitteilte, lagen "keine medizinischen Gründe vor", den Patienten am Verlassen der Klinik zu hindern. Nach der Amokfahrt mit zwei Toten am Montag schwebte keiner der Verletzten mehr in Lebensgefahr.
Mitglied von Huthi-Miliz in München zu Bewährungsstrafe verurteilt
Ein früheres Mitglied der proiranischen Huthi-Miliz aus dem Jemen ist in München zu einer Jugendstrafe von anderthalb Jahren auf Bewährung verurteilt worden. Das Oberlandesgericht in der bayerischen Landeshauptstadt stufte die Huthi am Dienstag als ausländische terroristische Vereinigung ein. Nach Gerichtsangaben ging es zum ersten Mal vor einem deutschen Staatsschutzsenat um die rechtliche Einordnung der Miliz.
15-Jährige wegen Handy ermordet: Lebenslange Haft für Erzieherin in Niedersachsen
Wegen der Ermordung einer 15-Jährigen aus niedrigen Beweggründen ist eine Erzieherin in Niedersachsen zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Landgericht Göttingen sah es nach Angaben einer Sprecherin am Dienstag als erwiesen an, dass die 24-Jährige ihr Opfer betäubt und mit einem Messer getötet hatte, um an dessen Handy zu gelangen. Die Tat ereignete sich im Juni 2025 in einem Auto in einem Waldstück im Landkreis Göttingen.
Ermittler: Mutmaßlicher Amoktäter von Leipzig bereits polizeilich bekannt
Der mutmaßliche Amokfahrer von Leipzig ist bereits vor der Tat polizeibekannt gewesen. "Der Tatverdächtige ist im Jahr 2026 bereits polizeilich wegen Bedrohung sowie ehrverletzender Delikte im sozialen Umfeld in Erscheinung getreten", teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in Leipzig am Dienstag mit.
Rund 1550 antisemitische Vorfälle in Bayern - Zentralratspräsident alarmiert
In Bayern sind nach Angaben der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus im vergangenen Jahr 1551 judenfeindliche Vorfälle dokumentiert worden. Das entsprach etwa dem Vorjahreswert von 1526, wie die Organisation am Dienstag in München unter Verweis auf eigene Meldedaten mitteilte. Die Zahl bleibe "auf einem hohen Niveau", antisemitische Ausdrucksformen würden zugleich "enthemmter, bedrohlicher und direkter".
93-Jähriger bei mutmaßlichem Raubüberfall in Kölner Bungalow getötet
Ein 93-jähriger Mann ist bei einem mutmaßlichen Raubüberfall in Köln getötet worden. Seine erwachsenen Kinder fanden ihn tot in seinem Bungalow, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in der nordrhein-westfälischen Stadt am Dienstag mitteilten. Die Ermittler gingen davon aus, dass sich die unbekannten Täter zwischen Freitag und Sonntag Zutritt zu dem Haus im Stadtteil Neubrück verschafft und den 93-Jährigen attackiert hatten.
Leipziger Oberbürgermeister: Kein bei Amoktat Verletzter mehr in Lebensgefahr
Nach Auskunft von Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) befindet sich nach der Amoktat vom Montag keiner der Verletzten mehr in Lebensgefahr. Das sagte er am Dienstag bei einem Gedenktermin in der sächsischen Stadt. Die genaue Zahl der Verletzten stand indes auch weiterhin nicht fest.
14-Jähriger setzt in Bayern versehentlich Auto in Bewegung - hoher Sachschaden
Ein 14-Jähriger hat in Bayern versehentlich ein Auto in Bewegung gesetzt und einen Unfall mit hohem Sachschaden verursacht. Wie es dazu kam, war zunächst unklar, wie die Polizei in Kempten am Dienstag mitteilte. Das Auto fuhr dabei am Montagnachmittag in Günzburg rückwärts gegen ein weiteres Auto, welches dadurch gegen eine Hauswand gedrückt wurde.
Zusammenstoß von Straßenbahn und Linienbus in Dresden: Zahlreiche Verletzte
Bei einem Zusammenstoß zwischen einer Straßenbahn und einem Linienbus sind in Dresden zahlreiche Menschen verletzt worden. Die Feuerwehr sprach am Dienstag von 30 Verletzten, von denen fünf zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht wurden. Die Polizei ging von mehr als 20 Verletzten aus. Unter den Verletzten waren demnach auch die beiden Fahrzeugführer, sie wurden zusätzlich psychologisch betreut.
38 Euro pro Kopf für Fairtrade-Produkte: Umsatz erreicht 2025 neues Rekordhoch
Von Kaffee über Kakao bis hin zu Bananen: Der Umsatz mit fair gehandelten Produkten hat in Deutschland im vergangenen Jahr erstmals die Schwelle von drei Milliarden Euro überschritten. Wie der Verein Fairtrade Deutschland am Dienstag mitteilte, wurde 2025 beim Umsatz ein Rekordhoch von 3,14 Milliarden Euro erzielt - knapp neun Prozent mehr als im Vorjahr. Pro Kopf hätten Verbraucherinnen und Verbraucher damit rund 38 Euro für fair gehandelte Produkte ausgegeben.
Mutmaßlicher Amoktäter von Leipzig war bis Ende April in Psychiatrie
Der mutmaßliche Amoktäter von Leipzig hat sich bis Ende April freiwillig in einer psychiatrischen Klinik aufgehalten. Das teilte eine Sprecherin des sächsischen Sozialministeriums in Dresden am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP mit. Der 33-Jährige habe sich "auf eigenen Wunsch freiwillig in der Klinik stationär" aufgehalten.
Verdächtiger in Fall von getötetem 14-Jährigen in Bayern von Polizei erschossen
Nach der Tötung eines 14-Jährigen im bayerischen Memmingen ist der Tatverdächtige bei einem Polizeieinsatz erschossen worden. Er erlag seinen Verletzungen in einem Krankenhaus, wie die Polizei in Kempten und die Staatsanwaltschaft Memmingen am Dienstag mitteilten. Demnach bestätigte sich der Verdacht, dass es sich bei der am Montagvormittag in einem leerstehenden Gebäude in Memmingen gefundenen Leiche um den seit Samstag vermissten 14-Jährigen handelte.
Zusammenstoß von Straßenbahn und Linienbus in Dresden: 30 Verletzte
Bei einem Zusammenstoß zwischen einer Straßenbahn und einem Linienbus sind in Dresden 30 Menschen verletzt worden. Fünf von ihnen wurden zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht, wie die Feuerwehr am Dienstag in der sächsischen Landeshauptstadt mitteilte. Die anderen erlitten leichte Verletzungen und wurden vor Ort versorgt. Unter den Verletzten waren demnach auch die beiden Fahrzeugführer, sie wurden zusätzlich psychologisch betreut.
Leipzigs Oberbürgermeister Jung: "Können Innenstädte nicht zu Festungen umbauen"
Nach der Amokfahrt mit zwei Toten in Leipzig sieht Oberbürgermeister und Städtetagspräsident Burkhard Jung (SPD) begrenzte Möglichkeiten für die Verschärfung von Sicherheitsvorkehrungen gegen solche Taten. Die Städte in Deutschland täten "ihr Bestes, um für größtmögliche Sicherheit zu sorgen", betonte Jung in einer am Dienstag vom Deutschen Städtetag verbreiteten Erklärung. "Klar ist aber auch: Wir können die Innenstädte nicht zu Festungen umbauen."
Tierschützer: Illegaler Heimtierhandel nimmt zu - Hunde am häufigsten gehandelt
Der illegale Handel mit Haustieren hat laut einer Auswertung von Tierschützern zugenommen. 2025 wurden mindestens 2250 Tiere in 257 Fällen entdeckt, wie der Deutsche Tierschutzbund am Dienstag in Bonn mitteilte. Es sei jedoch von einer deutlich höheren Dunkelziffer auszugehen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Fälle und der illegal gehandelten Tiere wieder.
OLG: Richter darf sich an christlichem Menschenbild orientieren
Ein Richter gilt nicht automatisch als befangen, weil er sich am christlichen Menschenbild orientiert. Das erklärte das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main am Dienstag. Es ging ursprünglich um einen Rechtsstreit um Miete. Der Anwalt des Klägers kritisierte, dass er die Überlegungen des Gericht für "rührselig" halte. Daraufhin antwortete der Richter, dass er sich bei seinen Erwägungen an einem christlichen Menschenbild orientiere.
Nach Amokfahrt in Leipzig: Tatverdächtiger kommt am Dienstag vor Haftrichter
Nach der Amokfahrt mit zwei Toten in Leipzig soll der mutmaßliche Täter am Dienstag einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden. Dieser werde dann über weitere freiheitsentziehende Maßnahmen entscheiden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Leipzig. Die Ermittlungen und die Spurensicherung dauerten derweil an. In der Nikolaikirche war eine ökumenische Gedenkandacht geplant, zu der auch Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) erwartet wurde.
Nach Amokfahrt in Leipzig: Gedenkandacht mit Ministerpräsident
Nach der Amokfahrt in Leipzig mit zwei Toten wird am Dienstag an verschiedenen Orten der Opfer gedacht. In der Nikolaikirche gibt es um 17.00 eine ökumenische Gedenkandacht, an der Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) und Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) teilnehmen. Die Nikolaikirche liegt nahe der Fußgängerzone, durch die der 33-jährige mutmaßliche Amoktäter am Montag mit einem Auto raste.
Zoll in Düsseldorf lässt über 40 Tonnen mit Mineralöl belasteten Reis vernichten
Zollbeamte haben in Nordrhein-Westfalen mehr als 40 Tonnen mit Mineralöl belasteten Reis vernichten lassen. Es handelte sich um eine ganze Lastwagenladung, die für einen Supermarkt in Wuppertal vorgesehen war, wie das Hauptzollamt Düsseldorf am Dienstag mitteilte. Der Basmatireis war Ende April kontrolliert worden, weil der Verdacht auf eine Belastung mit Schimmelsporen bestand.
Urteil aus Bayern: Mann muss teures Hochzeitsgeschenk nach Trennung herausgeben
Ein Mann aus Bayern muss ein Cabrio herausgeben, das er seiner Frau zur Hochzeit schenkte. Das teure Hochzeitgeschenk gehört der mittlerweile von ihm getrennt lebenden Frau, wie das Oberlandesgericht Nürnberg am Dienstag mitteilte. Sie war im zweiten Teil der Zulassungsbescheinigung eingetragen. (Az.: 11 UF 940/25)